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Junior Uni

Innovative Energy Floors jetzt in Wuppertal

Die Junior Uni Wuppertal ist ab sofort die erste öffentliche Einrichtung in Deutschland, die eine Installation des niederländischen Start-Ups Energy Floors in ihrem Foyer hat. Die interaktive Energiefläche wurde von der Reichert-Alanod Stiftung gespendet und macht Energiegewinnung für Kinder und Jugendliche unmittelbar erfahrbar.

Energy Floors sind spezielle Bodenmodule, die elektrische Energie aus menschlicher Bewegung erzeugen. Jeder Sprung und jede Bewegung bringen die leicht nachgebenden Bodenplatten in Bewegung. Diese mechanische Energie wird im Inneren der Module in Strom umgewandelt – ganz ähnlich wie bei Wind- oder Wasserkraft, nur im Kleinen und direkt durch den Menschen selbst. Je mehr Bewegung auf der Fläche stattfindet, desto mehr Energie wird erzeugt.

Im Foyer der Junior Uni stehen die Energy Floors nun dauerhaft zur Verfügung und werden zunächst im Rahmen von Kursen genutzt. Junior Uni-Student*innen können dort erforschen, wie Energie entsteht, wie viel Energie durch Bewegung erzeugt werden kann und wofür Energie im Alltag benötigt wird. Ergänzend erklären Informationstafeln im Foyer, wie viel Strom beispielsweise für Licht oder technische Geräte gebraucht wird.

„Mit den Energy Floors fördern wir eine Form der Bildung, die Kopf, Herz und Bewegung miteinander verbindet“, sagt Manfred Kartenberg, Vorsitzender der Reichert-Alanod Stiftung. „Kinder erleben hier unmittelbar, dass Energie nichts Abstraktes ist, sondern aus eigener Aktivität entstehen kann.“

Genau dieses Verständnis ist entscheidend, um junge Menschen für Nachhaltigkeit, Klimaschutz sowie einen bewussten Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren – bedeutende Themen auch für den Kursalltag in der Junior Uni. „Die Energy Floors verbinden auf wunderbare Weise Bewegung, Lernen und Nachhaltigkeit. Wenn Kinder durch ihre eigenen Schritte grünen Strom erzeugen, wird Energie plötzlich begreifbar – und genau so möchten wir Zukunftsthemen an der Junior Uni vermitteln: aktiv, spielerisch und praxisnah“, schildert Ariane Staab, Geschäftsführerin der Junior Uni.

Foto: Thorsten Cronauge

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